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Drei Bücher, viele Fragen an die Demokratie Wie funktioniert Zusammenleben, wenn Menschen in der Nachbarschaft politisch ganz anders ticken? Warum verfängt gerade jetzt die Sehnsucht
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Drei Bücher, viele Fragen an die Demokratie
Wie funktioniert Zusammenleben, wenn Menschen in der Nachbarschaft politisch ganz anders ticken? Warum verfängt gerade jetzt die Sehnsucht nach Härte, Stärke und klaren Feindbildern? Und was, wenn Vorurteile längst im Kopf wirken, bevor ein Gedanke gefasst ist, selbst bei jenen, die sich für offen und tolerant halten? Demokratie lebt davon, solchen Fragen nicht auszuweichen. Das Politisch-literarische Café bietet Gelegenheit, drei aktuelle Bücher kennenzulernen, die genau hier ansetzen, und darüber ins Gespräch zu kommen. Wie jedes Jahr findet auch heuer in der Zeit vom 19. bis 26. Oktober wieder eine Demokratiewoche in Innsbruck statt. In diesem Rahmen laden wir gemeinsam mit JaDemokratie Innsbruck zum „Politisch-Literarischen Café“ in der Buchhandlung liber wiederin ein. Inhalt der Veranstaltung ist Präsentation von und Diskussion über Literatur, in der Probleme der Demokratie und ihrer Gefährdung zur Sprache kommen.
Lore Hayek stellt das Buch „Jenseits der Brandmauer. Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz“ von Monchi, dem Sänger von Feine Sahne Fischfilet vor. Darin plädiert er gegen ein Schwarz-Weiß-Denken und sucht nach Möglichkeiten eines Miteinanders trotz scheinbar unüberwindbarerer Gegensätze.
Thomas Lackner präsentiert das vieldiskutierte Buch von Eva von Redecker „Dieser Drang nach Härte“. Mit diesem Buch leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des neuen Faschismus.
Eva Fleischer spricht über das Buch „Hirn statt Moral“ der Autorin Liya Yu. Die Autorin geht darin der Frage nach, auf welche Weise die soziale und politische Neurowissenschaft helfen kann, Polarisierung zu verstehen und Strategien dagegen zu entwickeln.
Der Abend wird moderiert von Ekkehard Hey-Ehrl
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